11. Mai 2011 Off

Laaange Leitung…

von in Gründung

Marathon-Mittwoch für die ZEITGEISTer; Eigentlich standen zur Organisation der Gründung heute nur zwei Termine im Kalender. Und laut Zeitplan hätten wir um spätestens 15 Uhr die letzten organisatorischen Handschläge für heute getan und uns dem Tagesgeschäft widmen können. Wie gesagt, laut Zeitplan…

Im Prinzip wollten wir im lokalen Store für Telekommunikation (ohne Namen zu nennen: Magenta Logo, und Jingle “dam-dam-dam-di-dam”…) nur ein paar Verträge unterschreiben. Es folgten Befragungen, online-, flyer- und telefongestützte Informationseinholung über diverse Tarife, Sonderregelungen und Firmenangebote und eine beinahe epische Kopiersession seitens der nimmermüden Mitarbeiterin, die sich sage und schreibe drei (in Zahlen: 3!!!) Stunden mit uns beschäftigte. In dieser Zeit gelang es uns immerhin, erfolgreich die ersten drei Welten von “Angry Birds: Rio” auf einem ausgestellten Tablet zu bewältigen. So weit schon ganz gut. Verlassen haben wir den Store dann immer noch ohne Firmenhandys und immer noch mit einer voraussichtlichen Wartezeit von “Minimum zwei Wochen, eher drei” bis zur Legung eines funktionierenden Internetanschlusses in unserem Büro. Nach Prüfung der Bonität, versteht sich. Und die könne – “je nachdem, wie das System das schafft” – auch noch den einen oder anderen Tag in Anspruch nehmen…

Dagegen schon fast erbaulich war der darauf folgende Besuch eines namhaften Möbelhauses im Norden der Stadt. Eine zuvorkommende Dame in blau-gelber Uniform (nein, das hat nichts mit Eintracht Braunschweig zu tun!) klärte gleich mal die Fronten, nachdem wir sie um Hilfe bei der Küchenplanung baten: “Ich weiß, es steht was anderes auf meinem Shirt. Aber hier gibt es GAR NICHTS gratis!” Klar soweit. Auch diese Sitzung dauerte immerhin noch zwei Stunden. Reine Planzeit. Dazu kam noch ein kurzer Abstecher in die “Business-Abteilung”, um eine “Business Card” zu beantragen (Wegbeschreibung eines hilfsbereiten Möbelisten: “Da durchs Kinderland und dann rechts.”). Und zu guter Letzt, da wir ohnehin schon drei Stunden hinter dem oben genannten Zeitplan lagen, ein Kurztrip durch das Selbstbedienungslager, wo wir endlich mal alles anfassen konnten, ohne irgendwas zu kaufen. Hach!

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