26. April 2012 0

1 Jahr ZEITGEIST & Facebook für Unternehmen

von in Allgemein, Marketing, Projekte

Der ZEITGEIST ist ganz unmerklich am Wochenende ein Jahr jung geworden. Wir nutzen die Gelegenheit, uns an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei Euch, unseren treuen Fans und Bloglesern, zu bedanken! Danke für Euer Interesse, Eure wertvollen Tipps und Anregungen und natürlich Euren herzlichen Zuspruch – Ihr seid großartig!

Pünktlich zum Geburtstag haben wir dem ZEITGEIST eine Mitgliedschaft im AAI Braunschweig geschenkt. Und wurden daraufhin direkt zu einem Gastvortrag auf einer Infoveranstaltung in der Öffentlichen Versicherung Braunschweig eingeladen. Das Thema passte auf uns – wirklich rein zufällig – wie der Deckel auf den Topf:

“Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit”

Vortrag beim AAI Braunschweig zum Thema: Facebook für Unternehmen – Chancen und Risiken

Wir durften zu einem unserer Kernkompetenzen referieren: Facebook für Unternehmen. Alex hat dafür aus dem Nähkästchen geplaudert und mit einigen best- und worst-practise-Beispielen die Chancen und Risiken für Unternehmensdarstellungen in sozialen Netzwerken aufgezeigt und erklärt, wie man grundsätzlich über das Medium Facebook mit seiner Zielgruppe kommunizieren kann.

Alex Wagner vom ZEITGEIST beim Vortrag des AAI Braunschweig.

Der Vortrag stieß auf für uns unerwartet positive Resonanz. In der anschließenden Diskussionsrunde kamen einige interessante Gespräche zustande, von denen wir sicher noch einige in Zukunft vertiefen werden.

Wir können zusammenfassend sagen: Es war ein gutes und vor allem ereignisreiches Jahr, auf das wir nun zurückblicken. Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Jahren noch erwartet. Und halten Euch natürlich auf dem Laufenden, via Facebook und natürlich hier auf unserem Blog.

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19. April 2012 1

Was kostet Werbung?

von in Marketing, Online

Ein Beispiel für die Baukasten-Website

“Was kostet bei Euch denn – sagen wir mal – eine Webseite?” Dies ist einer der häufigsten Sätze, die wir zu hören bekommen wenn wir entweder im privaten Umfeld von unserer Arbeit in der Agentur berichten oder mit Kunden sprechen, die bisher noch keinen oder nur wenig Kontakt mit Werbeagenturen hatten. Natürlich ist diese Frage variabel und bezieht sich je nach Situation auch mal auf Logos, Broschüren, Web-Shops oder beliebige andere, werbeagentur-typische Produkte.

Ich erstellen Ihnen eine Website für nur 5 Euro!

Eine “normale” Webseite

Die Frage selbst ist dabei nicht das eigentlich ärgerliche, sondern das Unverständnis, auf das wir mitunter stoßen wenn wir darauf zunächst mit einer floskelhaft wirkenden Aussage wie “Es kommt darauf an…” oder “Was soll der Shop denn können?” reagieren.

Natürlich hat jeder von uns – allen voran ich selbst – Verständnis dafür, dass man als Laie auf dem Gebiet seine eigene Website nicht bis ins Detail planen kann. Dennoch sollte ich mir ein paar Gedanken schon selbst gemacht haben, bevor ich einen professionellen Dienstleister dazu konsultiere. Um einen vielleicht nachvollziehbaren Vergleich zu ziehen: Ich mache mir vor dem Autokauf Gedanken, was für ein Auto meinen Anforderungen am ehesten gerecht wird. Auch wenn ich die genaue Konfiguration oder selbst die Marke und das Modell vielleicht vor Ort vom Angebot des Händlers abhängig mache, weiß ich zumindest grob, was ich von dem Fahrzeug erwarte, das ich erwerben möchte.

Welche Ausstattung darf es denn sein?

Ähnlich sollte man auch an die Erstellung bzw. den Relaunch seiner Webseite herangehen; Was erwarte ich? Was soll sie können? Welchen Umfang hat sie? Soll sie nachträglich erweitert werden, z.B. mit Kunden-Logins oder ähnlichem? Je genauer und umfangreicher das Briefing ist, desto besser können wir als Gestalter und Programmierer den Aufwand einschätzen, den die Erstellung einer Website produzieren wird. Hierbei ist es weniger wichtig, dass gestalterisch alle Feinheiten bedacht sind, als viel mehr wie gut die Vorstellung des funktionalen Umfangs der Website ausgearbeitet ist.

Das berühmte Baukasten-Prinzip

Uns ist bewusst, dass es Dienstleister in unserer Branche gibt, die mit Pauschalpreisen für Websites locken. 1.999 Euro und man kann sich seine eigene Internetseite gleich einpacken und mitnehmen. Wir fragen uns bei solchen Angeboten: Wie soll das funktionieren? Die Erfahrung hat gezeigt, dass für ein fundiertes Angebot zunächst nach den Vorgaben des Kunden alle Aufwände berücksicht werden müssen, die für die Gestaltung und Programmierung der Homepage und der Unterseiten sowie ggf. Fehlermeldungen, Lightboxes, Dialogen etc. anfallen. Hier kann und muss man natürlich auf Erfahrungswerte zurückgreifen, jedoch ist die Angebots-Phase jedes Mal aufs Neue ein Prozess, der bei uns für jeden Kunden durchlaufen werden muss. Zumindest ist es uns bisher noch nicht passiert, dass ein Kunde zu uns kam und ganz genau die gleichen Ansprüche an seine Website gestellt hat wie ein Anderer zuvor.

Selbstverständlich ist für uns als Agentur für Marketing und Kommunikation auch die Beratung Teil unseres Geschäfts. So entwickeln wir natürlich auf Anfrage auch Konzepte für Webseiten, Online-Shops, Printmailings oder Kampagnen. Allerdings sind solche Konzeptentwicklungen nicht Teil des Briefings, sondern gehören zu unserer täglichen Arbeit und wollen dementsprechend auch entlohnt werden.

Webseite ist eben nicht gleich Webseite. Kunden sind Individuen und so wollen wir sie auch behandeln und beraten.

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11. April 2012 0

Wie man den richtigen Webdesigner findet

von in Online

Liebeserklärung für Webdesigner
via popandshorty

Wie schön war die Zeit, als das Internet noch übersichtlich war. Wenn man damals einen Webdesigner gesucht hat, hat man eine Hand voll Anbieter gefunden, die mehr oder weniger die gleichen Dienstleistungen angeboten haben. Heute spuckt Google zum Thema „Webdesigner“ über 13 Millionen Suchergebnisse aus. Die Webagenturen sind teilweise so bekannt wie die Seiten, die sie entwickelt haben. Selbst wenn Sie es sich einfach machen wollen und sich eine Agentur von der ersten Seite der Google-Ergebnisse aussuchen, fängt die Arbeit erst an.
Die Tatsache, dass eine Agentur auf der ersten Seite bei Google steht heißt vor allem, dass sie gut im Thema Suchmaschinenoptimierung ist. Über die Qualität Ihrer produzierten Webseiten sagt das leider noch nichts aus. Bei der Wahl der Internetagentur sollten Sie die folgenden 6 Punkte berücksichtigen:

Gefällt Ihnen die Seite?

Der erste Eindruck zählt. Das alte Sprichwort „Der beste Schuster hat die schlechtesten Schuhe“ zählt in diesem Fall nicht. Die Art und Weise wie sich eine Agentur vorstellt sollte Ihnen generell zusagen. Eine veraltete Webseite mit Bildern und Technik aus dem letzten Jahrtausend spricht nicht gerade für eine moderne Webagentur.

Gefallen Ihnen die Referenzen?

Jede seriöse Werbeagentur veröffentlicht eine Auswahl ihrer bisherigen Arbeiten. Selbst wenn eine Agentur noch keine Referenzen aus Ihrer Branche hat, sollte Sie das nicht weiter stören. Wichtig ist, dass Ihnen die Beispiele im Portfolio zusagen. Die bisherigen Arbeiten sollte für sich sprechen. Beachten Sie, dass viele Agenturen oft nur einen kleinen Teil ihrer Arbeit im Internet zeigen dürfen. Fragen Sie bei Bedarf am besten persönlich nach weiteren Referenzen.

Hört die Agentur Ihnen wirklich zu?

Wichtig ist, dass Ihre Ansprechpartner wirklich verstehen wo Ihre Anforderungen als Kunde liegen. Beobachten Sie, wie viele Fragen Ihnen gestellt werden bevor man Ihnen ein Angebot unterbreitet. Viele Agenturen oder selbstständige Webdesigner verkaufen billige Baukastenlösungen. Ob eine solche “Fertigbauweise” ihren Anforderungen entspricht, wird dabei oft außer Acht gelassen. Da bei einer solchen Lösung von der Stange meist jeden Monat gleich eine ganze Handvoll Webseiten verkauft werden müssen, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu gewährleisten, ist in solchen Fällen eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Kunden meist nur schwer möglich.

Glauben Sie was man Ihnen erzählt?

Wenn es um einen Auftrag geht, neigen manche Dienstleister in Bezug auf ihre Kompetenz gerne zur Übertreibung. Versichert man Ihnen, der beste Webdesigner im Umkreis zu sein und gleichzeitig der erfolgreichste Suchmaschinenoptimierer (SEO)? Fragen Sie immer nach den Qualifikationen und lassen Sie sich Referenzen zeigen. Webdesign und SEO sind zwar eng miteinander verbunden. Dennoch sind beide Bereiche sehr komplexe, eigenständige Arbeitsfelder. Nicht ohne Grund gibt es Agenturen, die sich ausschließlich dem Thema SEO widmen. “Alles aus einer Hand” oder “Full-Service-Agentur” deutet in vielen Fällen auf „Wir können alles – aber nichts richtig“ hin.

Wer macht die Arbeit?

In der Agenturszene ist es durchaus üblich, Aufträge mit Partnern durchzuführen. Für Sie als Kunde hat das vor allem den Vorteil, dass Ihr Auftrag von mehreren Experten durchgeführt wird. Es gibt leider auch schwarze Schafe in der Branche, die teure Projekte ausschließlich von Azubis und Praktikanten ausführen lassen. Sprechen Sie dieses Thema von Anfang an offen an. Seien Sie sich aber auch bewusst, dass ein gelernter bzw. studierter Webdesigner pro Stunde teurer ist als ein Praktikant.

Wem gehört die Webseite?

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt. Wenn Ihnen nach Abschluss des Projektes nicht 100% der Arbeit zugesichert werden, sollten sie das Weite suchen. Denn über Kurz oder Lang kommt es dann aller Wahrscheinlichkeit nach zu Problemen beim Handling. Bei einigen unserer Kunden sind wir bereits auf solche Fälle gestoßen; Für jede Änderung muss die Agentur kontaktiert werden, die die Website erstellt hat – und natürlich wollen die anfallenden Arbeitsstunden bezahlt werden. In einem anderen Fall hieß es sogar nur knapp: “Wenn du deine Site bei jemand anderem relaunchen willst, kannst du das gern tun. Aber dann schalte ich deine alte Website ab, die gehört schließlich mir.” Wenn Ihnen die Domain und der Code nicht gehören, “mieten” Sie die Seite also nur – mit allen Konsequenzen, die im Zweifel beim “Umzug” auf Sie warten. Achten Sie deshalb schon bei der Anmeldung der Domain darauf, dass Ihre Daten angegeben werden und nicht die der Agentur oder des Webdesigners. Falls Sie bereits eine Website haben und prüfen wollen, wer der “rechtmäßige Besitzer” ist, können Sie dies über eine whois-Abfrage bei der Denic klären.

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